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Informationen zum Jugendschutz

Haben Minderjährige Zugang zu Ihrem PC?

Sie können Ihren PC ohne großen Aufwand sicherer einstellen. Die aufgeführten Maßnahmen bieten zwar keinen umfassenden Schutz, helfen aber Ihrem Kind, die richtigen Seiten zu finden und die Konfrontation mit belastenden Inhalten zu vermeiden.

Es gibt verschiedene Ansätze, die das Surfen für Kinder sicher machen sollen. Diese Programme arbeiten allerdings noch nicht zufrieden stellend und keines erfüllt bisher die Anforderungen der Kommission für Jugendmedienschutz. Sie lassen zu viele ungeeignete Seiten passieren und blockieren oft gute Kinderseiten.Trotzdem sollten Sie auf Jugendschutzfilter nicht verzichten, da sie zumindest einen Teil der gefährlichen Angebote ausfiltern. Sie können auch selbst Webadressen eintragen, die zusätzlich gesperrt oder freigegeben werden sollen. Die Filterwirkung der im Handel erhältlichen und kostenlosen Produkte ist derzeit vergleichbar.

Hier finden Sie kostenlose Lösungen:

Zusatzprogramm für den PC

T-Online Kinderschutz-Software (für T-Online-Kunden)

Geeignet als begleitende Schutzmaßnahme für Kinder und Jugendliche. Was kann das Programm?

-Filterung von Webseiten und Sperrung weiterer Internetdienste (z. B. E-Mail, Instant Messenger)
-Drei Altersstufen (6-11, 12-15, 16-17), Zeitlimits einstellbar

So geht's: Auf t-online.de mit Zugangsdaten einloggen und unter „Service" >> „Sicherheit" >> „Schutz für Kinder" Software herunterladen und installieren. Hinweis: Problematische Webinhalte und andere Internetdienste werden nicht immer zuverlässig blockiert. Plus: Filter lässt relativ viele kindgeeignete Seiten passieren, u. a. ist FragFINN (Liste kindgerechter Seiten) integriert. Filtereinstellungen lassen sich mit den Windows-Benutzerkonten der Kinder verknüpfen.

Alternativen: Auch AOL (kindersicherung.aol.de) und fragFINN (für kleinere Kinder, fragfinn.de/kinderliste/eltern/downloads.html) bieten kostenlose Kindersicherungen an. Weitere Filterprogramme unter klicksafe.de.

Jugendschutzoption im Betriebssystem

Windows Jugendschutzfilter Geeignet als begleitende Schutzmaßnahme für Kinder und Jugendliche.

Was kann das Programm?

-Filterung von Webseiten, Sperrung weiterer Internetdienste, Programme und Spiele -Zwei Filterstufen („hoch" und „mittel"), Zeitlimits einstellbar

So geht's:

Einrichtung unter XP:
Start >> Systemsteuerung >> Benutzerverwaltung

Einrichtung unter XP:Vista/Windows7:
>> Start >> Jugendschutz

Hinweis: Problematische Webinhalte und andere Internetdienste werden nicht immer zuverlässig blockiert. In der Filtereinstellung „hoch" werden auch viele kindgeeignete Seiten blockiert. Die Alternative Windows Live Family Safety ist in der Bedienung umständlicher.

Plus: Sperren ungeeigneter Spiele oder riskanter Programme (z. B. Instant Messenger). Keine zusätzliche Software nötig, leichte Konfiguration.

Alternative: Auch das Betriebssystem Mac OS X für Apple-Computer bietet Jugendschutzfunktionen.

Sichern Sie Ihren PC ab

Eigenes Benutzerkonto: Mit einem eigenen Zugang für Windows kann Ihr Kind „seinen" PC gestalten (z. B. Hintergrundbild), aber nichts Wichtiges verändern oder Gefährliches installieren.
Einrichten bei Windows XP, Vista: START >> Systemsteuerung >> Benutzerkonten. „Eingeschränkt" auswählen.

Kindgerechte Startseite: Tragen Sie eine Kinderseite (z. B. blinde-kuh.de, klick-tipps.net, fragfinn.de) als Startseite ein, dann gelangt Ihr Kind gleich auf etwas Interessantes.
Einrichten im Internet Explorer: Extras >> Internetoptionen.
Bei Firefox: Extras >> Einstellungen.

Favoritenliste erstellen: Mit ihren Lieblingsseiten als Favoritenliste haben Kinder einfacher Zugang und vermeiden problematische Tippfehler bei der Adresseingabe.
Einrichten im Internet Explorer: Favoriten >> Zu Favoriten hinzufügen.
Bei Firefox: Lesezeichen >> Lesezeichen hinzufügen.

Kinder-Suchmaschine: Nutzen Sie Kinder-Suchmaschinen (z. B. blinde-kuh.de, helles-koepfchen.de), die nur kindgeeignete Fundstellen anzeigen. Einrichten als Standardsuchmaschine im Internet Explorer (Version 7 und 8) unter www.klick-tipps.net/sicher.

Google sichern: Große Suchmaschinen können zu problematischen Seiten führen. Lassen Sie Ihr Kind dort nicht alleine suchen und aktivieren Sie die sichere Suche.
Bei Google: Einstellungen >> SafeSearch-Filter >> Strikte Filterung >> Speichern.
Kindermail-Konto: Richten Sie für Ihr Kind ein sicheres E-Mail-Konto ein (z. B. bei mail4kidz.de, grundschulpost.de).

Chats und Instant Messenger: Sie bergen ein hohes Belästigungsrisiko. Wenn Sie Chats und Instant Messenger erlauben möchten, zeigen Sie Ihrem Kind sichere Chats und stellen Sie beim Messenger die Sicherheitseinstellungen auf die höchste Stufe.
Sicherheitshinweise für Chats und Messenger unter chatten-ohne-risiko.net.